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6. Megathlon in Radolfzell

Geschrieben von Lena Weidenauer am .

RADOLFZELL, 3. August (por) - Triathlon kennt fast jeder. Aber was ist Megathlon? Man nimmt einen Triathlon und ergänzt ihn um Inlineskaten und Mountainbikefahren, das alles an einem Stück und ohne Pause. Dieser Wettkampf wurde überwiegend für Teams ins Leben gerufen, aber auch Einzelstarter versuchen, die Herausforderung zu bewältigen.


Mit 81 Einzelstartern und 286 Teams war der Megathlon Radolfzell schon lange vor Wettkampfbeginn ausgebucht. Über 2200 Teilnehmer trafen sich zu dieser Sportgroßveranstaltung auf dem Gelände des Herzbades bei Radolfzell. Darunter war Klaus Loder, ein für den SV Schramberg startender Triathlet, der den Wettkampf als Einzelstarter bewältigte, in der Altersklasse 1970 und älter siegte und unter allen Einzelstarten den dritten Platz belegte. Eine lupenreine Schramberger Staffel namens „Mixed Chain Reaction“ belegte unter 223 Mixed-Staffeln den dritten Rang. Und bei den Herren-Staffeln waren die Seriensieger der letzten Jahren, die Black Forest Youngsters, mit dem Schramberger Startschwimmer Sebastian King am Start. Dieses Team kam in diesem Jahr „nur“ auf den vierten Rang bei 101 Teilnehmern.

Pünktlich 8 Uhr erfolgte der Start. Zu Beginn musste ein 2,5 Kilometer langer Dreieckskurs im 21 Grad warmen Bodensee geschwommen werden. Klaus Loder legte die Schwimmstrecke im Neoprenanzug zurück und erreichte in der Zeit von 39:55 Minuten das Ziel. Black Forest Youngster Sebastian King brauchte 40:54 Minuten, zwei Minuten später erreichte Ina Bischof für das Schramberger Mixed-Team das Schwimmziel. Im Sauseschritt ging es in die Wechselzone. Neoprenanzug aus, Helm auf, Startnummer um und die Inliner anziehen. Noch etwas wackelig ging Klaus Loder dann auf die voll gesperrte, wellige Kreisstraße nach Worblingen. Für die 26 Kilometer benötigte er 56 Minuten, der Schramberger Florian Bruker brauchte etwa elf Minuten weniger.

Die anspruchsvolle Radstrecke hatte mehrere Ecken und schnelle Abfahrten. Sie führte auf kleineren Nebenstraßen über Worblingen, Bohlingen, nach Schienen und Wangen, Hemmenhofen, Bankholzen, Worblingen zurück nach Radolfzell. Zwei größere Anstiege über den Schiener Berg und eine Schleife über Hemmenhofen nach Bettnang kosteten sehr viel Kraft. Loder erreichte in der Zeit von 1:36 Stunden die Wechselzone im Radolfzeller Herzbad. Wolfgang Müller setzte die Schramberger „Kettenreaktion“ erfolgreich fort, er war sogar noch eine Minute weniger unterwegs.

Auch der Wechsel vom Rennrad auf das Mountainbike klappte bei den Schrambergern problemlos. Die ersten fünf Kilometer wurden auf der Kreisstraße zurückgelegt. Auf teilweise unbefestigten Waldwegen ging es über den Schienerberg und den Harberg zurück nach Radolfzell. Die schnelle Abfahrten auf grobkörnigen Schotter forderten jedoch immer große Konzentration um nicht zu stürzen. Für die 36 Kilometer lange Strecke benötigte Loder 1:14 Stunden, Martin Gebert für das Schramberger Mixed-Team brauchte 1:08 Stunden.

Den Abschluss bildeten 10,5 Kilometer Laufen. Bei Klaus Loder kletterte der Puls langsam über die 160er Schallmauer. Er versuchte durch lange Schritte Kräfte schonend die Stecke zurückzulegen. Die lange Wettkampfdauer zeigte Wirkung. Gnadenlos brannte die Sonne auf die fast schattenlose Laufstrecke. Schließlich erreichte er das Ziel mit einem Laufsplit von 51 Minuten. Die Stoppuhr blieb bei einer Gesamtzeit von 5:17:34 stehen. Der Läufer des Teams Mixed Chain Reaction war Jochen Hutt, er brauchte genau 42:28 Minuten, damit betrug die Gesamtzeit des Teams 4:54:40 Stunden. Fast 20 Minuten früher war Lukas Ebner, der Schlussläufer der Männerstaffel „Black Forest Youngsters“, als Vierter über die Ziellinie gelaufen.

Aber auch aus Rottweil waren Sportler am Start in Radolfzell: Mit zwei Fünferteams und zwei Einzelstartern traten die Hobbysportler der Laufgruppe Charlottenhöhe an. Das Wetter am See war grandios, genauso wie die Stimmung der Gruppe. Nach mehreren absolvierten Marathons stand diesmal die Herausforderung eines Megathlons als Gruppe zu meistern an. Und dies haben die beiden Teams (die Charlotties 1 und 2) unter sieben Stunden und die beiden Einzelstarter Peter Kommer auf dem 18. Platz und Jeremy Paxon auf dem 16. Platz jeweils in ihrer Altersklasse erfolgreich gemeistert. Dabei ging jeder in seiner Disziplin an seine Leistungsgrenzen. Ziel jedoch war, wie schon wie in der Vergangenheit, vor allem der Spaß am wöchentlichen gemeinsamen Training und das gigantische Teamerlebnis im Wettkampf. „In bester Stimmung stellten wir wieder einmal fest, dass der Schmerz der Anstrengung vergeht und dass sich die Anstrengung gelohnt hat“, schreiben die Hobbysportler in einer Pressemitteilung. Ein Bild der Gruppe ist in der Bioldergalerie rechts.

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